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Auto Union-Plakatwerbung analysiert

Rückschau auf den Vortrag von Matthias Ackermann am 21. April 2016

Die Auto Union AG stand während der 1930er Jahre in starker Konkurrenz zu anderen Fahrzeugherstellern und warb aktiv und mit viel Aufwand für ihre Produkte. Zu diesem Zweck unterhielt sie am Hauptsitz Chemnitz eine eigene Werbeabteilung. Den größten Anteil der Werbeaktionen machte die Präsentation von Printmedien aus. Mit diesen, speziell der Plakatwerbung, ihrer Gestalter und Verwendung befasste sich der Vortrag.
Grundlage war die Abschlußarbeit des Referenten, der im Rahmen seines Museologie-Studiums an der HTWK Leipzig die über 160 im Sächsischen Staatsarchiv Chemnitz im Bestand 31050 „Auto Union AG Chemnitz“ erhaltenen Originalplakaten analysiert hatte. Im Bild vorgestellt wurden die beauftragten Künstler wie Viktor Mundorff oder Theo Matejko und wie sie die Firmenvorgaben für die verschiedenen Marken und den Rennsport umsetzten. Auch praktische Beispiele für damalige Werbeaktionen auf Messen oder in den Filialen wurden geschildert, ebenso wie die zeitgenössische Kritik daran.
Mit eigener Kritik am Vortrag halten wir uns zurück, danken aber Matthias Ackermann, der unsere Arbeit in der Vergangenheit schon oft unterstützt hat, herzlich für sein Engagemant.

Fotografie: pandiculor – Paik Jahnscheck

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