Kommentare sind ausgeschaltet für diesen Beitrag

Buchvorstellung Frieder Bachs „Fahrzeugspuren, Teil 2“

In den letzten Wochen hat sich Einiges getan in unserem Museum. Die aktuelle Sonderausstellung ist eröffnet, das Vortragsprogramm für die nächsten zwei Monate steht, Umbaumaßnahmen wurden abgeschlossen und neue Publikationen zu unserem Fachgebiet sind erschienen.

Den Anfang machte Frieder Bach mit der Präsentation des zweiten Teils der „Fahrzeugspuren in Chemnitz“ mit dem Titelzusatz „Fahrzeugschicksale“. Thematisch werden darin drei Themenkreise der regionalen Fahrzeughistorie geschildert:
Das Kapitel „Motorisierte Ansichtssache“ vereint historische Bilder von verunfallten Fahrzeugen, überwiegend aus Fotoalben von regionalen Abschleppdiensten und Werkstätten. Wo bekannt, sind Ort, Zeit, Hergang und abgebildete KFZ beschrieben. Dieser Teil bildete die Grundlage der aktuellen Sonderausstellung „Zerstörte Träume“.
Darauf folgt der Teil „Kostümwechsel als Lebensverlängerung“ worin Um- und Eigenbaufahrzeuge mit ihren Erbauern porträtiert werden.
Das Dritte Kapitel ist mit „Überlebenskünstler“ überschrieben und erzählt das Schicksal von zwei-, drei und vierrädrigen Klassikern aus der Chemnitzer Region, deren Lebenslauf vom Neukauf bis zum heutigen Unruhestand als Oldtimer nachvollziehbar ist.

An zwei aufeinanderfolgenden Tagen zeigte Herr Bach in gewohnt anschaulichen Episoden Ausschnitte aus dem Buch. Über einhundert Gäste nutzten diese Gelegenheit, darunter viele geladene Unterstützer, die mit ihrer Zuarbeit die Entstehung des Buches und der Ausstellung erst ermöglichten. Die Publikation ist in unserem Museumsshop und im Buchhandel für 24,90 Euro zu erwerben.

Fotografie – pandiculor

 

Ein besonderer Dank gilt Familie Eichler vom Mironde Verlag. Unter www.litterata.com findet sich ein sehr schön geschriebener Artikel zur Buchpräsentation aus sich des Verlages.

1.51Der Autor nutzte die Gelegenheit einen dritten Teil der „Fahrzeugspuren“ anzukündigen, der sich mit der Motorsportgeschichte des Raumes Chemnitz befassen wird. Dafür bittet Herr Bach die Öffentlichkeit wieder um Unterstützung, sei es durch Bildmaterial, Rennprogramme oder Erinnerungen. Wer helfen kann, möchte sich an ihn oder unser Museum wenden.

Außerdem bleibt zu hoffen, dass es zu einer Neuauflage des bereits seit geraumer Zeit vergriffenen Bandes 1 der „Fahrzugspuren in Chemnitz“ kommt.

Kommentarfunktion ist geschlossen.