Die Dauerausstellung als Abriss der sächsischen Fahrzeugbaugeschichte

Den Besuchern einen leicht erschließbaren Einblick in die sächsische Fahrzeugbautraditon zu bieten, war das Anliegen bei der Gestaltung der Dauerausstellung. In Verbindung mit den räumlichen Gegebenheiten des historischen Gebäudes bot sich ein chronologischer Aufbau an. Damit begibt sich der Betrachter beim Rundgang auf eine Zeitreise vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Hinzu kommen die Bereiche Motorsport und historische Werkstatt, den Abschluss bildet der Sonderausstellungsbereich. Aus der vorherigen Ausstellung am Klaffenbacher Standort mussten und konnten technische Einbauten wie die Motorradtribühne oder „Rennstrecke“ übernommen und in veränderter Form integriert werden. 

 

Da das Exponat im Vordergrund stehen soll, wurde bewusst auf größere Inszenierungen verzichtet. Zeitgenössisches Bildmaterial in den Themenbereichen unterstützt die Kontextualisierung. Kriterien für die Auswahl der ausgestellten Exponate sind die Abbildung einer breiten und möglichst repräsentativen Marken- und Modellvielfalt sächsischer Provinienz im Bereich des Straßen-Individualverkehrs. Aus der Entstehungsgeschichte des Museums ergeben sich hierbei Schwerpunkte für Erzeugnisse der Firmen DKW, MZ und Wanderer sowie Sonderkonstruktionen. Auch wird Chemnitzer Herstellern ein bevorzugter Raum eingeräumt.