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Finissage im Dreizylinder-Zweitakt

Bericht zum Ersten F9-Treffen am 13. und 14. Juni 2015

Wieviele Fahrzeuge und welche Modelle der F9-Reihe werden den Weg zum Museum finden? fragten wir uns im Vorfeld. Nun, am Sonnabend waren es 18 und am Sonntag 30 Wagen, plus viele Zaungäste. Der Hof war gut gefüllt. Wie die Fotos zeigen, war praktisch jede Karosserieform vertreten. So gab es reichlich Gelegenheit für Benzingespräche.
Die weiteste Anreise hatte ein DKW-Freund aus Schleswig-Holstein, der mit seinem F 89 gleichzeitig das am schwächsten motorisierte Modell fuhr. Hauptsächlich auf Nebenstraßen unterwegs, hat er über 700 Kilometer bis nach Chemnitz zurück gelegt!

Foto: Andreas Eichler

Bei entspannter Stimmung war Zeit fürs gegenseitige Kennenlernen und Fachsimpeleien. Den Erstbesuchern konnten wir die Dauer und Sonderausstellung zeigen. Am Sonnabend Abend hatten wir für die in der Wolle gefärbten Enthusiasten einmal das Material gezeigt, was keinen Eingang in die Ausstellung finden konnte.
Drei der Leihgeber nahmen auch gleich ihr vierrädriges Schätzchen aus der Ausstellung wieder mit nach Hause. Das dies auf Achse geschah und die F9 nach über einem halben Jahr problemlos ansprangen, wunderte die DKW / IFA- Szenen nicht wirklich.

Herr Eichler vom Mironde – Verlag hat unter diesem Link auch einen Bericht mit vielen Bildern verfasst.

Ein Fotoalbum zum Treffen von Herrn Spitzbarth findet sich unter diesem Link.

 

Der Dank gilt allen Teilnehmern und Gästen, besonders aber Mario Kind und Horst-Hugo Schöler für die intensive Unterstützung bei der Organisation, Vorbereitung und Durchführung des 1. F9 – Treffens. Wie man hört, wird es nicht bei einem Treffen bleiben.

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Damit ist nach gut sechs Monaten Laufzeit auch die F9-Sonderausstellung Geschichte. Mit über 6.000 Besuchern, zahlreichen Vorträgen wie Spezialführungen und vor allem vielen neuen wertvollen Kontakten sind wir mit Resonanz und Kritiken sehr zufrieden. Die Begleitpublikation „F9 – der sächsische Konkurrent des Volkswagens“ konnten in mehreren Orten unter großen Zuspruch vorstellen. Sehr gefreut hat uns, dass Besucher dem Museum ihre privaten Fotoalben geöffnet und uns Bilder mit ihren Autos zur Verfügung gestellt haben.

Doch -„niemals geht man so ganz – ein Teil [davon] bleibt hier“ in unserem Fall der F9 – Rennwagen, welcher in die Dauerausstellung integriert wird. Somit ist auch ein Ausschnitt der F9-Historie weiterhin im Museum vertreten.

Bleiben wird ebenso das im Ausstellungsverlauf angesammelte Wissen in Bild- wie Schriftform sowie die Hoffnung, den Anstoß zu weitergehenden Forschungen gegeben zu haben, an deren Ende ein umfassendes Kompendium zur F9-Typengeschichte stehen sollte. Die spannende Geschichte der Konstruktion und ihrer Macher hätten es definitiv verdient.

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Fotos von: Paik Jahnscheck, Bernd Gerlach, Andreas Eichler, Wolfgang Spitzbarth, Horst-Hugo Schöler & Fahrzeugmuseum

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