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Stefan Tschök und Gruppe Songbook
Freitag, 7. November 2025 | 19:00 Uhr – 20:30 CET
Achtung: Aus organisatorischen Gründen muss diese Veranstaltung leider ausfallen. Die bereits gekauften Tickets werden natürlich zurückerstattet.
„Exquisit – Texte und Lieder aus einer anderen Zeit“
Na, da haben sich ja vier gefunden … Das sollen alle denken, die – hoffentlich gut gelaunt und angeregt unterhalten – den literarisch-musikalischen Abend am 7. November 2025 besucht haben.
Mit diesem Ziel unterhalten Stefan Tschök mit autofiktionalen Texten aus seinen Büchern „Uferlinien“ und „Seestern“ sowie die Gruppe „Songbook“ aus Chemnitz (Ramona Müller, Anke Graupner und André Krause) die Gäste des Museums. Und obwohl sich vieles sowohl im literarischen als auch im musikalischen Bereich um die Zeit der vergangenen DDR dreht, ist es weder ein nostalgischer noch ein sentimentaler Abend. Denn die vier haben sich gesagt, dass sie zwar gerne zurückdenken, aber noch lieber in die Zukunft.
Nach einem erfolgreichen Start Anfang des Jahres in Braunsdorf soll die Tournee nun in Chemnitz fortgesetzt werden. Und wenn der Abend in Chemnitz ebenfalls ein Erfolg wird, geht es unter dem Label „Exquisit – Texte und Lieder aus einer anderen Zeit“ in der Region weiter – versprochen!
Die von Stefan Tschök vorgetragenen Texte sind seinen beiden Büchern „Uferlinien“ und „Seestern“ entnommen. Beide Bücher gewähren einen authentischen Blick in die Zeit der sechziger und siebziger Jahre in der DDR. Gemeinsam mit den von „Songbook“ vorgetragenen Ostrock-Balladen entsteht ein stimmungsvoller Rückblick auf eine längst vergangene, aber nicht vergessene Zeit.
In „Uferlinien“ beschreibt Stefan Tschök seine Erinnerungen an eine Kindheit zwischen Mauer und Freiheit, einem Schwebezustand, der nicht nur seine eigene Kindheit geprägt hat, sondern die einer ganzen Generation. Kurze Episoden verdichten sich zu einem Bild, das diejenigen wiedererkennen werden, die zur selben Zeit groß geworden. Und die Jüngeren können lesen, wie es war, in einem Land aufzuwachsen, das es nicht mehr gibt. Es liegt eine Freiheit in dieser Kindheit hinter der Mauer, die nichts zu tun hat mit der großen Politik.
Im Nachfolgeband „Seestern“ verwebt Stefan Tschök die Erinnerungen an seine eigene Jugend in der DDR zu einem Stimmungsbild einer Generation. So spürt der Protagonist Martin in der sächsischen Provinz Anfang der 1970er-Jahre zunehmend die Grenzen, die die DDR ihren Bürgerinnen und Bürgern setzt. Er schreibt Briefe in den Westen – sein Vater bekommt dafür Ärger. Er will Journalist werden – sein Schuldirektor sähe ihn lieber als Berufsoffizier. Martin sucht Freiräume und findet die erste Liebe. Er reist zu den Weltfestspielen nach Berlin, macht den Mopedführerschein und fühlt sich trotz allem so frei wie nie wieder danach in seinem Leben.
Vorverkauf und Abendkasse: Eintritt (zur Veranstaltung und ins Museum) 15 €
Hinweis: Fotos zur besseren Betrachtung anklicken!

