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Vierrädrige Tretkutsche/Kröners Fahrmaschine. Foto: Kathy Eichholz
Exponat

Neu im Museum: Kröners Fahrmaschine von 1846

Zum Fahrradfest zog bei uns ein neues Exponat ein: die Kröner’sche Fahrmaschine.

Sie ist eines der frühen Beispiele für muskelbetriebene Fahrzeuge. Erfunden wurde sie 1846 von Lehrer Kröner in Markersdorf bei Chemnitz. Ihm hatte sein Arzt nach einer schweren Krankheit geraten, möglichst viel zu fahren. Das Fahrzeug wurde noch mehrmals verbessert und 1895 fuhr Krönert damit von seiner neuen Heimat im Vogtland nach Karlsbad in Böhmen. 1860 besucht der Sohn des Erfinders damit sogar Paris.

Die Zeitschrift „Die Gartenlaube“ berichtet 1989: „Die vierrädrige Fahrmaschine […] hatte kein übles Aussehen. Die […] rechte Hand war frei, so lange die Bremse nicht benutzt wurde, und das Lenken mit der Linken nicht auffällig. Auf nicht zu steilem, wohlgebahntem Wege saß der Reisende gemächlich im bequemen Sessel ohne eine Spur von Anstrengung. War auch die Schnelligkeit nicht so bedeutend, wie sie jetzt mit dem Zweirad erzielt wird, so war doch infolge des bequemen Sitzens selbst in bergigen Gegenden die Ermüdung sehr gering.“

Diese Fahrmaschine ist nun als Dauerleihgabe bei uns im Museum zu sehen.

Vierrädrige Tretkutsche/Kröners Fahrmaschine. Foto: Kathy Eichholz

Vierrädrige Tretkutsche/Kröners Fahrmaschine. Foto: Kathy Eichholz

Vierrädrige Tretkutsche/Kröners Fahrmaschine. Foto: Kathy Eichholz

Vierrädrige Tretkutsche/Kröners Fahrmaschine. Foto: Kathy Eichholz

Vierrädrige Tretkutsche/Kröners Fahrmaschine. Foto: Kathy Eichholz

Vierrädrige Tretkutsche/Kröners Fahrmaschine. Foto: Kathy Eichholz

Vierrädrige Tretkutsche/Kröners Fahrmaschine. Foto: Kathy Eichholz

Vierrädrige Tretkutsche/Kröners Fahrmaschine. Foto: Kathy Eichholz

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