Eigentlich gestaltet Brigitte Schneider Puppen. Handpuppen oder – am beliebtesten – Köpfe nach Portraits. Doch derzeit hat die Lichtensteinerin ein ganz anderes Projekt vor sich.
Für unsere nächste Sonderausstellung „Festgehalten in Bewegung: Historische Kamera-, Fotografie- und Fahrzeuggeschichten“ bemalt sie einen Hintergrund für Fotoaufnahmen. Und zwar mit einem Motiv, das an ein historisches von Clemens Seeber angelehnt ist. Der Chemnitzer Fotograf war ein Pionier der Fotografie und Filmtechnik und sein Sohn Guido Seeber gründete später Babelsberg mit.
Brigitte Schneider hat sich eine historische Fotografie als Vorlage genommen und bemalt, wie vor 150 Jahren, eine Leinwand mit den damals verwendeten Farben. Und weil die Räume in unserem Fahrzeugmuseum dafür nicht hoch genug sind, hat uns das Kultur.Palais.Lichtenstein dankenswerterweise seine Räume zur Verfügung gestellt. Wer Interesse hat, kann sogar derzeit von außen durch die Fenster schon einen Blick erhaschen.
Sobald unsere Sonderausstellung eröffnet, wird dieser Hintergrund dann für Fotoaufnahmen und Workshops des Künstlers und Fotografen Thomas Kretschel genutzt und ist bei uns im Museum zu sehen.
Hinweis: Zur besseren Betrachtung die Fotos bitte anklicken!









