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von März 2016 bis Oktober 2016

Zerstörte Träume – Unfallfotos aus der Vorkriegszeit

Eine Unaufmerksamkeit oder ein technischer Defekt und schon ist es passiert – Es kommt zum Unfall. Mit Glück bleibt es bei onduliertem Blech. Ist das Mobil nicht mehr fahrfähig, muß der Abschleppdienst ran, später dann die Werkstatt.

Unfälle sorgen immer für Aufmerksamkeit. Helfer bieten Unterstützung an, die Polizei nimmt die Daten auf, sensationslüsterne Gaffer stehen im Weg. So war es bereits vor Jahrzehnten.

Auch zu den Zeiten, wo noch nicht jeder ein Mobiltelefon mit Kamera einstecken hatte, wurden Unfälle häufig fotografiert, sei es  zur Analyse des Hergangs, zur Dokumentation der Situation und Schäden oder auch aus Voyeurismus.

Letzteren möchte die Fotoausstellung nicht bedienen. Mit den Bildern, die hauptsächlich aus Fotoalben von Abschleppdiensten und Werkstätten stammen, wird ein selten gezeigter Aspekt des damaligen Vekehrsgeschehens ausgestellt. Dem heutigen Oldtimerfreund mag das Herz bluten beim Anblick verbogener Wagen, die heute rare Klassiker wären. Es bieten sich aber so auch ungewöhliche Perspektiven, zum Beispiel von der Unterseite des Autos, die auf sonstigen Alltagsaufnahmen oder Werksbildern nie zu sehen sind.

Deutlich demonstrieren die Fotos jedoch den Fortschritt bei passiver wie aktiver Sicherheit des Fahrzeugbaus und Straßenverkehrs. Sie sollen gleichzeitg der Notwendigkeit der gegenseitigen Rücksichtnahme im nicht ungefährlichen alltäglichen Verkehrsgetümmel gemahnen.

WW Unfallkrad
schwarz weißFotoeinesUnfalls
Unfall Kopie
Fotografie: Paik Jahnscheck
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